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SAP Hosting

Hosting Services (Konsumgüter)

Branche: Lebensmittelindustrie
Deutscher Sitz: NRW
Umsatz: Ca. 60 Millionen Euro
Mitarbeiter: Ca. 500



Beispiel

Der betrachtete Kunde zählt zu den führenden Herstellern hochwertiger Marken und Handelsmarken im Umfeld von Haar- und Körperpflegeprodukten, Wasch- und Geschirrspülmitteln sowie Haushaltsreinigern. Neben den Handelsmarken werden zudem traditionsreiche eigene Markenartikel hergestellt und erfolgreich vertrieben. Organisatorisch handelt es sich um eine internationale Unternehmensgruppe der chemischen Industrie mit Produktionsstandorten in Deutschland, den Niederlanden und Belgien. Darüber hinaus sind Sales-Center in Spanien, Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden für den Vertrieb der Produkte in ganz Europa zuständig.


Projekte

Aufgrund von zunehmenden Problemen im täglichem Betrieb und einem latenten Investitionsstau im Hinblick auf verwendete Hardware und die RZ-Infrastruktur trifft der betrachtete Kunde die Entscheidung, den operativen SAP Betrieb outzusourcen. Grundlage der Entscheidung für den Dienstleister WIAG war ein klar definierter Auswahlprozess auf der Basis eines detaillierten Leistungsspektrums, mit Hilfe dessen die Vor- und Nachteile des Leistungsprofils der einzelnen Bewerber selektiert wurden. Die Entscheidung für die WIAG fiel insbesondere auch deshalb, weil neben einem detaillierten Vertrag auf der Grundlage von klar nachvollziehbaren Service-Leveln insbesondere die Überzeugung zum Tragen kam, einen mittelstandsorientierten Partner zu haben, bei dem schnelle solide aber auch pragmatische kundenorientierte Lösungen im Vordergrund stehen. Zudem stellt die WIAG mit Ihrer modernen RZ-Infrastruktur, bestehend aus:

  • Oxy-Reduct-Anlage,
  • Stickstoffflutung,
  • Zugangskontrolle,
  • USV-Anlagen,
  • Backup-RZ
  • Security-Infrastructure
  • die Grundlage für einen zuverlässigen und hochverfügbaren SAP Betrieb zur Verfügung.


    Ergebnis

    Seit Abschluss des Übernahmeprojektes wird das operative SAP System des Kunden im WIAG-RZ in Dortmund betrieben. Die Installation ist eingebunden in die RZ-Infrastruktur der WIAG. Über spezialisierte Überwachungswerkzeuge werden Systemstati permanent gemonitort. Dazu gehört die Überwachung von u.a.:
  • SAP-Systemstatus
  • Datenbankstatus
  • Sicherungsstatus
  • Zustand LAN/WAN Verbindung
  • Hardwarestatus
  • RZ - Infrastrukturstatus (z.B. Temperatur, USV-Last)

  • Darüber hinaus werden wichtige Jobs überwacht wie bspw. die termingerechte Übertragung von Dateien zum zeitnahen Informationsaustausch in Supply-Chain Lösungen sowie die Funktionsfähigkeit von Scannern an i-Punkten in dezentralen Produktions- und Logistikstrukturen. Als Ergebnis der Zusammenarbeit wird ein hochverfügbarer SAP Systembetrieb sichergestellt. Dieser stellt die Grundlage für ein ordnungsgemäßes Funktionieren der strategisch wichtigen unternehmensübergreifenden Logistik- und Lieferkonzepte sicher.

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    Remote Services (Rohstoffindustrie)

    Branche: Rohstoffindustrie
    Deutscher Sitz: Hamburg
    Mitarbeiter: Ca. 4.800



    Beispiel

    Die Aurubis AG ist der größte Kupferproduzent Europas und im Kupferrecycling international führend. Aurubis produziert jährlich ca. 1,1 Mio. t Kupferkathoden und daraus diverse Kupferprodukte. An Standorten in 7 europäischen Ländern werden rund 4.800 Mitarbeiter beschäftigt. Aurubis gehört weltweit zur Spitzengruppe der Branche. Im Kerngeschäft werden börsenfähige Kupferkathoden aus Kupferkonzentraten, Altkupfer und anderen Recyclingrohstoffen produziert. Diese werden im Konzern zu Gießwalzdraht, Stranggussformaten, Walzprodukten sowie Spezialdrähten und Profilen aus Kupfer und Kupferlegierungen weiterverarbeitet. Zu den Kunden des Aurubis-Konzerns zählen Unternehmen der Kupferhalbzeugindustrie, der Elektro-, Elektronik- und der Chemieindustrie, sowie die Zulieferunternehmen der Bau- und Automobilindustrie.


    Projekt

    Im Oktober 2008 startete Aurubis zusammen mit WIAG ein Projekt, welches das Ziel hatte, eine verlässliche 7/24 Überwachung der Netz- und IT-Infrastruktur und der ERP-Systeme zu realisieren. Die Projektarbeiten umfassten neben technischer Konzeption und Projektplanung insbesondere die kundenindividuelle Ausarbeitung von speziell definierten Incidents, die im Zuge der Remote Services zu überwachen sind sowie die Festlegung der auszuführenden Aktionen. Im Rahmen des eigentlichen Projektes wurden daran anschließend die notwendigen Systemeinstellungen auf Basis der Software NAGIOS umgesetzt und eine automatische „7/24 h-Überwachung“ von beim Kunden vor Ort betriebenen Systemen und Infrastrukturkomponenten etabliert. Auf Basis definierter INCIDENTS werden Statusänderungen erkannt und spezifische Eskalationen bis hin zur Aktivierung der Rufbereitschaft automatisiert ausgelöst. Diese leitet dann die vereinbarten Prozesse zur Fehlerbeseitigung ein.


    Ergebnis

    Für relevante Komponenten und Services der IT-Struktur des Kunden werden verschiedenste Zustände und Ereignisse permanent gemonitort, wie z.B.

    • Gesamtkonfiguration und Zustand der Hardwarekomponenten (Mainboard, Netzteile, Funktionseinschübe, Disk-Arrays, Lüfter)
    • Systemressourcen und Performance
    • Job-Stati
    • Temperaturen
    • Erreichbarkeit der Switche
    • Status Standleitungen
    • Zustand Routings
    • etc.
    Mit Inbetriebnahme der „Remote Services“ wurde ein proaktives Systemmanagement realisiert, das dabei hilft, Systemausfälle beim Kunden zu vermeiden und relevante Verfügbarkeiten zu erhöhen. Durch die im Remote-Services-Konzept integrierte Rufbereitschaft ist im Störungsfall der schnelle Zugriff auf Spezialisten sichergestellt.

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    SAP ERP Consulting (Logistics)    

    Integrationsprojekt (Lebensmittel)

    Branche: Lebensmittelindustrie
    Deutscher Sitz: NRW
    Umsatz: Ca. 130 Mio. Euro
    Mitarbeiter: Ca. 400



    Beispiel

    Das betrachtete Unternehmen ist Spezialist für die Herstellung von qualitativ hochwertigen Süßwaren. Neben einer breiten Sortimentspalette, die ein breites Spektrum von kundenindividuellen Angeboten bis hin zu Handelsmarken umfasst, gelten Markterfahrung, moderne Produktionsanlagen, eine innovative Handelsforschung und der Einsatz einer abgestimmten Logistik zu den unternehmensspezifischen Stärken.


    Projekt

    Der Kunde hatte im Rahmen eines Mergers wesentliche Teile einer anderen GmbH übernommen. Im Zuge dieser Übernahme wurde die IT in das Rechenzentrum der WIAG integriert und die SAP-Anwendung parallel zu den bestehenden Systemen abgebildet. Ziel des Projektes war es, zum Ende des Geschäftsjahres neben der technischen Übernahme eine möglichst störungsfreie Zusammenführung der beiden SAP-Systeme zu gewährleisten. Das bedeutete, dass neben der Erstellung des Jahresabschlusses aus einem System und der Sicherstellung von Lieferungen und Leistungen, bewährte Lösungsansätze beibehalten und Verbesserungen aus dem Übernommenen genutzt werden sollten. Die erste Projektphase umfasste neben der Konzeptionierung und der Schaffung der technischen Voraussetzungen auch die Prüfung der Integrationsrichtung. Im zweiten Projektabschnitt erfolgten die technische Stammdatenübernahme und die Abbildung der Strukturen des Altsystems in der neuen Systemumgebung.


    Ergebnis

    Zur Sicherstellung der Einhaltung des Zeitrahmens und der Projektziele oblag die technische Projektleitung und -konzeptionierung der WIAG. Aufgrund des engen Zeitrahmens und des nicht unerheblichen Erfolgsdrucks wurden somit alle Ressourcen des Kunden für die Umsetzung der notwendigen Schritte freigehalten. Gemäß der Projektzielsetzung stellte die WIAG alle benötigten IT-Systeme, d.h. neben den Entwicklungs-, Konsolidierungs- und Produktivsystemen ebenso die EDI-Konverter termin- und anforderungsgerecht zur Verfügung. Alle geforderten logistischen Geschäftsprozesse zur Erhaltung des Geschäftsbetriebs wurden umgesetzt und die Anbindung der Logistik- Dienstleister, inklusive der IDOC-Kommunikation, reibungslos realisiert. Im Rahmen der Nachbetreuung wurden die Anwender und Modulbetreuer bei Problemen und offenen Fragestellungen unterstützt. Diese bezogen sich in erster Linie auf die Abbildung der Prozesse im neuen System und Ergänzungen hinsichtlich der Stammdaten und EDI-Partner. Ab dem Beginn des neuen Geschäftsjahres wurden die logistischen Prozesse der betrachteten Unternehmung aus einem integrierten SAP-System heraus bedient.


    Interaktive Kapazitätsplanung (Produktion)

    Branche: Lebensmittelindustrie
    Deutscher Sitz: Rheinland/Pfalz
    Umsatz: Ca. 25 Mio. Euro
    Mitarbeiter: Ca. 180



    Beispiel

    Die Produktionsplanung im SAP R/3 Standard arbeitet grundsätzlich in den beiden Schritten MRP Lauf und Kapazitätsabgleich. Nachteilig ist dabei in der Praxis immer wieder die Trennung von Termin- und Kapazitätsplanung. Im Weiteren wird am konkreten Beispiel mit der interaktiven Kapazitätsplanung ein Ansatz der WIAG zur Lösung dieses Problems aufgezeigt. Das betrachtete Unternehmen ist Spezialist für die Herstellung von qualitativ hochwertigen Lebensmittel. Neben einer breiten Sortimentspalette, die ein breites Spektrum von kundenindividuellen Angeboten bis hin zu Handelsmarken umfasst, gelten Markterfahrung, moderne Produktionsanlagen, eine innovative Handelsforschung und der Einsatz einer abgestimmten Logistik zu den unternehmensspezifischen Stärken.


    Projekt

    Ausgangssituation
    Die rollierende Vertriebsplanung des betrachteten Unternehmens erfolgt im CO-PA mit Datenübergabe über SOP an den Planprimärbedarf. Hier stehen nun die Vorplanungsbedarfe in Wochen-/Monatswerten zur Verfuügung und eingehende Kundenaufträge werden dagegen verrechnet. Der tägliche MRP-Lauf terminiert die Planaufträge nun allein aufgrund der Bedarfstermine. Es werden ungeachtet der Kapazitätsangebote Kapazitätsbedarfe in die Arbeitsplätze gegeben. Die anschließende Einplanung der in Fertigungsaufträge umgesetzen Planaufträge mit Hilfe der grafischen Plantafel ist nun kapazitätsgetreu, jedoch ohne Beachtung der Bedarfstermine. Eine Kombination von Termin- und Kapazitätsplanung in einem Schritt ist im SAP R/3 Standard so jedoch nicht möglich.

    Lösung
    WIAG hat ein ADD-ON zur Transaktion MD07 erstellt, indem periodenweise die Reichweiten in Spalten dargestellt werden. Oberhalb dieser Spalten werden jeweils für die Periode die Kapazitätsauslastungen für Fertigungslinie und Personal angezeigt. Wenn man eine Periode mit Überlast umplanen will, so gelangt man per Doppelklick direkt in die Transaktion MD04 und weiter in „Ändern Fertigungsaufträge“. Nach geeigneten kapazitativen Anpassungen gelangt man zurück in die aktualisierte Sammelanzeige Auslastungen. Man hat damit die Möglichkeit interaktiv Termine, Mengen und somit Auslastungen innerhalb einer Transaktion zu planen.

    Vorteile
    Alle Aufträge einer Fertigungslinie werden zu Beginn des Planungsprozesses einmal von der Datenbank gelesen und dann bis zum Abschluss der Beplanung dieser Fertigungslinie nur noch im Hauptspeicher gehalten. Ist die Planung einer Linie in der Transaktion MD07 abgeschlossen, so hat man für jede Periode (z.B. Woche) eine annähernd 100%ige Kapazitätsauslastung. Mit dieser Grobterminierung wird nun in der grafischen Plantafel für jede dieser Perioden eine optimale Reihenfolge der vorgesehenen Aufträge vorgenommen.

    Zusammenfassung
    Die Produktionsplanung teilt sich ebenfalls in 2 Schritte, wobei die interaktive Planung nach dem MRP Lauf sicherstellt, dass große Kapazitätsüberlasten von Maschine und Personal vermieden werden und somit die Reihenfolgeplanung in der grafischen Plantafel zu realistischen Endterminen kommt.

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    Logistiknahe IT (Lebensmittel)

    Branche: Lebensmittelindustrie
    Deutscher Sitz: NRW
    Umsatz: Ca. 60 Mio. Euro
    Mitarbeiter: Ca. 500



    Beispiel

    Ständig wachsende Anforderungen von Gesetzgeber und Kunden zwingen Unternehmen der Branche dazu, die eigene Logistikkette und die Schnittstellen zu externen Dienstleistern und Kunden unter intensiver Nutzung der IT neu auszurichten und zu optimieren. Das betrachtete Unternehmen ist Spezialist für die Herstellung von qualitativ hochwertigen Lebensmitteln. Neben einer breiten Sortimentspalette, die ein breites Spektrum von kundenindividuellen Angeboten bis hin zu Handelsmarken umfasst, gelten Markterfahrung, moderne Produktionsanlagen, eine innovative Handelsforschung und der Einsatz einer abgestimmten Logistik zu den unternehmensspezifischen Stärken.


    Projekt

    Umsetzung EG-Verordnung „EG 178/2002“
    Aufgrund gesetzlicher Auflagen und auf Wunsch von Endkunden musste die EG-Verordnung „EG 178/2002“ umgesetzt und zertifiziert werden, wonach Unternehmen der Branche nachweisen müssen, dass der Weg jedes Erzeugnisses vom Rohmateriallieferanten über den Produzenten zum Verbraucher verfolgt und zum Ablieferungszeitpunkt hin nachvollziehbar ist. Die Details dieser Verordnung wurden durch Einführung der Chargenverfolgung umgesetzt. Dabei wurde ein System aufgebaut, dass neben der Rückverfolgbarkeit auf allen Stufen mit vertretbarem Aufwand im laufenden Betrieb die Prozesssicherheit gewährleistet. Zum Zieltermin wurden alle Materialien chargenpflichtig und vorhandene Bestände in Startchargen gebucht. Eine durchgängige Rückverfolgbarkeit, d.h. die Transparenz der Warenströme im Unternehmen war ab diesem Stichtag gewährleistet. Das IFS-Audit wurde mit der Lösung erfolgreich bestanden.

    WM gesteuerte Lagerverwaltung
    Zur Verwaltung von Halb- und Fertigfabrikaten wird SAP R/3 WM (Warehousemanagement) verwendet. Zum Einsatz kommen: lagerplatzbezogene Bestandsverwaltung, Inventur, Ein- und Auslagerungsstrategien, Planung und Fortschreibung von Warenbewegungen.

    Optimierung Inhouselogistik und Materialfluss sowie Anbindung externer Logistikdienstleister
    Effiziente und transparente Material und Warenflüsse sind Grundvoraussetzungen für die Reduktion von Beständen, zur Beurteilung der Lieferfähigkeit und zur termingerechten Bedienung von Aufträgen. Mobile Scanner unterstützen bei der zügigen Buchung von Wareneingängen, Bewegungen der Produktionsversorgung, Ein-, Aus- und Umlagerungen sowie Buchung von Warenausgängen. Stationäre Scanner kommen zudem zur Steuerung von Wicklersystemen zum Einsatz. Ein reibungsloser Datenfluss mit externen Logistikdienstleistern ist von zentraler Bedeutung für den Aufbau integrierter Logistikbeziehungen. Der Einsatz des Handling-Unit-(HU)Management trägt entscheidend zur Transparenz innerhalb der gesamten Logistikkette bei, damit z.B. jederzeit klar ist, welche HU sich in der Logistikkette in welchem Bestand befindet.

    EDI Verkehr zur Optimierung unternehmensübergreifender Prozesse
    Zur optimalen Gestaltung von Geschäftsprozessen ist die effiziente Erfassung und Abwicklung von Aufträgen ein entscheidender Faktor. Kunden der Lebensmittelindustrie benötigen automatisierte und beschleunigte Auftragserfassungen, wie die Übermittlung von Lieferavisen (DESADV) und automatische Fakturadatenaustausche (INVOICE), die auch die Abwicklung über Zentralregulierer berücksichtigen und über EDI-Konverter wie Seeburger oder SAP-PI realisiert werden.


    Prozessanalyse (Produktion)

    Branche: Fertigungsunternehmen
    Deutscher Sitz: Iserlohn
    Umsatz: NN
    Mitarbeiter: NN



    Beispiel

    Der betrachtete Kunde produziert an den europäischen Standorten Iserlohn und Valencia Kunstoffkomponenten für ein breites Spektrum an Produkten des täglichen Bedarfs. Die gegenwärtige Situation ist an beiden Standorten durch eine historisch gewachsene heterogene IT-Landschaft geprägt, in der viele manuelle Datenübertragungen notwendig sind und übergreifende Planungen aufwendig sind. Vor diesem Hintergrund gilt es zu prüfen, ob mit dem Einsatz einer integrierten ERP-Software wie SAP R/3 signifikante Verbesserungen und Vereinheitlichungen im logistischen Prozess erzielt werden können.


    Projekt

    Projektaufgabe war die Untersuchung der Machbarkeit der Einführung von SAP an Standorten in Deutschland und Spanien mit einem Focus auf der Untersuchung der logistischen Prozesse. Für die betrachteten Standorte wurde zunächst jeweils eine prozessorientierte Analyse der Istzustände in der Logistik durchgeführt. Die wesentlichen aufgenommen Logistik-Prozesse wurden beschrieben und als EPKs („Ereignisgesteuerte Prozess Ketten“) grafisch dargestellt, um die Abläufe beider Standorte im gegenwärtigen Ist-Zustand vergleichbar zu machen. Auf der Grundlage der beiden Istanalysen und der EPKs wurde damit ein Vergleich der Logistik-Abwicklung beider Standorte auf der Ebene der zentralen logistischen Prozesse möglich. Darauf aufbauend wurde für jeden Standort ein Vorschlag zur Einführung der SAP Software in der Logistik erstellt. Dabei wurde eine Harmonisierung der Prozesse in den beiden Standorten angestrebt. Auf der Grundlage dieses Implementierungsvorschlages wurden die zur Abbildung der logistischen Strukturen der Standorte benötigten SAP Geschäftsprozesse beschrieben und ebenfalls als EPKs dargestellt.


    Ergebnis

    Mit diesen Dokumenten wurden die Logistikstrukturen je Standort transparent und vergleichbar gemacht. Mit den Umsetzungsvorschlägen unter SAP liegt darauf aufbauend zudem ein Harmonisierungsvorschlag vor. Aufbauend auf diesen Dokumenten wurden die wesentlichen Unterschiede der heutigen Abwicklung der Logistikprozesse beider Standorte einander gegenüber gestellt. Auf Basis dieser Gegenüberstellung werden danach in einem weiteren Schritt die für beide Standorte im Hinblick auf eine SAP Einführung standardisierten zukünftigen logistischen Prozesse aufgezeigt. Die daraus resultierenden Abweichungen zum Istzustand werden explizit ausgewiesen. Abschließend wird eine erste Bewertung der Einführung der SAP Software in den beiden Standorten vorgenommen. Auf der Grundlage der dargestellten Istsituation, des SAP Sollkonzeptes und der Harmonisierungsansätze zur Vereinheitlichung von Prozessen beider Standorte unter SAP kommt die vorliegende Studie zu dem Ergebnis, dass die Einführung von SAP an den betrachteten Standorten die gegenwärtigen logistischen Prozesse spürbar straffen, integrieren und vereinheitlichen kann. In einem weiteren Schritt steht nun die Entscheidung über die Durchführung der SAP Implementierung an.

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    Supply Chain Solution (Distribution)

    Branche: Chemiedistribution
    Deutscher Sitz: Frankfurt a. M.
    Mitarbeiter: 800



    Beispiel

    Das betrachtete Unternehmen bietet moderne und maßgeschneiderte Dienstleistungen rund um die Chemiedistribution an. Dabei steht die bedarfsorientierte und individuell auf Industriemärkte zugeschnittene Bedienung von Kundenbedarfen im Fokus. Zudem sollen spezielle Beratungs- und Dienstleistungsangebote die Komplexität der Wertschöpfungskette der Kunden reduzieren helfen und etwa mittels Outsourcing bestimmter Prozesse und Aufgaben eine Konzentration der Kunden auf deren Kernkompetenzen ermöglichen.


    Projekt

    Zur Optimierung ihrer eigenen Beschaffungsprozesse übertrugen Endkunden des betrachteten Unternehmens die Verantwortung der bedarfsgerechten Güterbereitstellung und -disposition von Einsatzgütern an das Unternehmen. Auf Basis der vom jeweiligen Kunden bereitgestellten Informationen (z. B. über XML-Dateien) kann das Unternehmen konkrete Aktionen zur termin- und bedarfsgerechten Versorgung von Kunden-Standorten mit Einsatzgütern ableiten und durchführen.
    Zielsetzung des Projektes mit WIAG war es, aufbauend auf den Datenbereitstellungen der Kunden, das SAP R/3 System des betrachteten Unternehmens – und damit deren Disponenten – in die Lage zu versetzen, Bedarfe bei den Kunden zu erkennen und die notwendigen Aktionen zur Bedarfsdeckung einzuleiten. Bereits Mitte 2002 begann der Planungs- und Konzeptionsprozess. In einem ersten Schritt wurde die Umsetzung der Kundenläger und der benötigten Stammdaten innerhalb der SAP R/3 - Landschaft implementiert. Innerhalb von nur 3 Monaten entstand eine neue Infrastruktur, welche die vollständige Nutzung der dispositiven Möglichkeiten des R/3 Systems inklusive entsprechender Bestandsführung ermöglichte. Zudem wurde die Nutzung der Einkaufsfunktionalitäten des R/3-Systems zur Abbildung der relevanten Geschäftsprozesse sichergestellt.


    Ergebnis

    Wie geplant ging die neue Lösung Mitte 2003 in den Echtbetrieb. Die Abbildung des Geschäftsprozesses, die Disposition der Fremdläger, die Koordination der Lieferanten und die Transportdisposition für die Kunden wird heute durch das betrachtete Unternehmen für Kunden durchgeführt. In einem weiteren Projektschritt wurden die Schnittstellen zur Kommunikation zwischen den Systemen der Kunden und dem hier vorgestellten Unternehmen mittels Standard-IDOC-Strukturen eingerichtet. Dieser Datenaustausch der zentralen Belege mittels Standardfunktionalitäten zwischen den Systemen und die damit einhergehende Gewährleistung der Datenkonsistenz führt zu einer zeitnahen Verarbeitung der eingehenden und ausgehenden Informationen. Die Überwachung der entsprechenden Jobs mittels Abfrageroutinen sichert die Transparenz hinsichtlich des Vorhandenseins von Inkonsistenzen oder Fehlern. Über die Nutzung der Business Connector-Funktionalitäten und entsprechender Monitoring-Funktionen kann eine frühzeitige Fehleridentifikation gewährleistet werden. Mittelfristig ist eine Erweiterung der Funktionalitäten geplant, welche eine integrierte LKW-Disposition und weitergehende Gefahr und Lagergutabwicklungen beinhaltet.

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    Workflow (Konsumgüter)

    Branche: Chemie, Kosmetik
    Deutscher Sitz: NRW
    Mitarbeiter: Ca. 3.000



    Beispiel

    Der betrachtete Kunde zählt zu den führenden Herstellern hochwertiger Marken und Handelsmarken im Umfeld von Haar- und Körperpflegeprodukten, Wasch- und Geschirrspülmitteln sowie Haushaltsreinigern. Neben den Handelsmarken werden zudem traditionsreiche eigene Markenartikel hergestellt und erfolgreich vertrieben. Organisatorisch handelt es sich um eine internationale Unternehmensgruppe der chemischen Industrie mit Produktionsstandorten in Deutschland, den Niederlanden und Belgien. Darüber hinaus sind Sales-Center in Spanien, Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden für den Vertrieb der Produkte in ganz Europa zuständig.


    Projekt

    Im Herbst 2005 startete der Kunde ein Projekt zur Optimierung der Prozesse im Product Lifecycle Management. Dabei galt es, den Gesamtprozess der Angebotserstellung von der Kundenanfrage bis zur Auslieferung zu verbessern. Im Fokus standen dabei insbesondere die Parameter Transparenz, Datenqualität und Beschleunigung der Durchlaufzeit. Benötigt wurde somit eine effiziente und schnelle Abwicklung des sog. Product Lifecycle Management (PLM), in die alle beteiligten Mitarbeiter integriert sind. Das dazu entwickelte PLM-Konzept sah 5 verschiedene Phasen vor:

    1. Ideen und Entwicklungsphase
    2. Realisierungsphase
    3. Erstproduktions-/Optimierungsphase
    4. Variationsphase
    5. Aussteuerungsphase

    Aus dem sog. PLM-Cockpit heraus wird der Workflow vom zuständigen Produktmanager gestartet, die benötigten Grunddaten werden eingegeben und entlang des Gesamtprozesses von den jeweils Beteiligten sukzessive ergänzt. Über die zentralen Berichtsstrukturen Projektmappe und Artikelpass werden die wesentlichen Informationen und Stati zu einem Projekt bzw. einem Artikel transparent vorgehalten. Technologisch erfolgt die Umsetzung auf der Basis von SAP-Workflow, da damit ideal auf die in der vorhandenen SAP R/3 Installation abgelegten Daten zugegriffen werden kann.


    Ergebnis

    Der Gesamtprozess wurde in einen verbindlichen und strukturierten Ablauf gegliedert, es gibt keine Medienbrüche mehr und das zeitaufwändige Zusammensuchen der Daten entfällt. Der für die weitere Bearbeitung im Prozess verantwortliche Mitarbeiter findet die Applikation selbstständig und leitet die Projektmappen automatisch an den entsprechenden Business Workplaces weiter, wo wiederum Daten abgerufen bzw. ergänzt werden können. Damit sind die ursprünglichen Probleme im Prozess wie fehlende Transparenz, unklare Aufgabenverteilungen und unvollständige und unsichere Datenweitergaben abgestellt worden. Zudem wird ein Gesamtüberblick über die Performance des Prozesses möglich, der dabei hilft, Engpässe zu identifizieren und für die Zukunft zu optimieren.

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    SAP ERP Consulting (Financials)    

    Einführung NewGL

    Branche: Gesundheit, Soziales
    Deutscher Sitz: Hessen
    Mitarbeiter: Ca. 9.000



    Beispiel

    Der Kunde zählt zu den führenden Dienstleistern in der Informationsverarbeitung für das Gesundheitswesen sowie den öffentlichen und den sozialen Bereichen. Zu den Leistungsfeldern gehören betriebswirtschaftliche, organisatorische und technische IT-Beratung, Realisierung von integrierten Gesamtsystemen, Systemintegration, Outsourcing sowie individuelle Schulungen und Seminare. Der gemeinsam bearbeitete Kunde betreibt mehr als 3.300 stationäre/teilstationäre Betten und Plätze für die ambulante, teil- und vollstationäre Behandlung psychisch kranker Menschen. Eine übergeordnete GmbH bündelt als strategische Unternehmensholding mehrere gemeinnützige Unternehmen, die wiederum an weiteren Unternehmen beteiligt sind.


    Projekt

    Die Buchhaltungsstruktur des Kunden war geprägt durch über 25 eigenständige Buchungskreise, in denen historisch bedingt eigenständige Kontenpläne genutzt wurden. Darüber hinaus existierten in den Kreditorenstämmen vielfache Dubletten. Im Hinblick auf eine Überarbeitung der Auswertungsoptionen bestand die Anforderung, Bilanzen für verschiedene Segmente zu erstellen und auszuwerten. Dieses sollte kurzfristig innerhalb des Jahres durchgeführt werden. Als Lösungsansatz wurde entschieden, die Funktionalität der Belegaufteilung des neuen Hauptbuchs zu nutzen und spezielle Segementbilanzen zu erzeugen. Aus diesem Grund wurde im Jahr 2010 das Projekt zur Einführung der neuen Hauptbuchhaltung incl. einer Kontenplanharmonisierung und Vereinheitlichung von Kreditorenstammdaten gestartet. Um einen vollständigen Neuanfang „auf der grünen Wiese“ zu gewährleisten wurde entschieden, das neue Hauptbuch nicht über das Migrationstool der SAP zu generieren. Im Projekt wurden dafür neue Bukrs. in einem extra Mandanten angelegt. Die Stammdaten wurden harmonisiert, zudem wurden einige Bukrs. zusammen verschmolzen. Die Datenübernahme fand innerhalb des Jahres statt. Dazu wurden alle Belege 1:1 übernommen und über die Belegaufteilungsregeln mit der Segmentkontierung erweitert. Zudem wurden Stammdaten des Controlling und der Materialwirtschaft erweitert und Substitutionen in der Finanzbuchhaltung eingerichtet.


    Ergebnis

    Aufbauend auf einem inhaltlichen Konzept wurden folgende zentrale Projektphasen durchgeführt:

    Phase 1: Kontenplanharmonisierung
    Phase 2: Kreditorenstammharmonisierung
    Phase 3: Verschmelzung Bukrs.
    Phase 4: Aufbau Neues Hauptbuch mit Belegaufteilung
    Phase 5: Datenübernahme Einzelposten

    Innerhalb eines Jahres war es möglich, je Gesellschaft einen nach Segmenten aufgeteilten Jahresabschluss zu erstellen. Wie erwartet ermöglicht das NewGL eine enge Verzahnung des internen mit dem externen Rechnungswesen. Die Nutzung des neuen Hauptbuches auf Basis eines einheitlichen Konzernkontenplans unterstützt die Transparenz und Vergleichbarkeit der Unternehmen und Segmente und ermöglicht insgesamt schnellere uns einheitliche Abschlüsse.

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    Buchungskreis-Zusammenführung (Lebensmittel)

    Kunde: Teekanne GmbH & Co. KG
    Branche: Nahrungsmittelindustrie
    Deutscher Sitz: Düsseldorf
    Mitarbeiter: Ca. 1.300 weltweit



    Beispiel

    Die Teekanne GmbH & Co. KG blickt auf eine über 100-jährige Firmengeschichte zurück und ist heute führender Anbieter qualitativ hochwertiger Tees in Deutschland sowie mit Niederlassungen weltweit vertreten. Die Teekanne-Group bedient ein breites Sortimentsspektrum mit qualitativ hochwertigen Teesorten und stützt sich dabei auf hochmoderne Produktions- und Logistiktechniken. Der gesamte Produktionsprozess ist dabei mit Auftragsabwicklungssystemen vernetzt, welche eine maximale Kunden- und Lieferantennähe sicherstellen.


    Projekt

    Die Teekanne GmbH hatte ein Projekt ins Leben gerufen, welches zum Ziel hatte, drei existierende Gesellschaften in einem Buchungskreis zusammenzuführen. Die erste Projektphase umfasste neben der Ist-Aufnahme der bestehenden Geschäftsprozesse über alle Module hinweg auch die Konzeptionierung und die Entwicklung des Gesamtprojektplans. Im Rahmen des eigentlichen Projektes wurden die notwendigen Systemvorbereitungen getroffen, die automatisierte Stammdatenübernahme vorgenommen und die anschließende strukturelle Einrichtung des Systems durchgeführt. Der daran anschließende Projektschritt beinhaltete die Koordination und Begleitung der Key-User-Tests, die Durchführung von Generalproben der eigentlichen Übernahme und die Bereinigung von in den Tests aufgekommenen Fehlern. Abschließend wurde die Übernahme der Bewegungsdaten, sowie die aus dieser Übernahme resultierende Datenbereinigung abgewickelt. Zu den Aufgabenschwerpunkten zählten in diesem Zusammenhang die Betreuung der User und die Beratung des hausinternen Supports, sowohl während, als auch im Nachgang des eigentlichen Übernahmestichtags.


    Ergebnis

    Zur Sicherstellung der Einhaltung des Zeitrahmens und der Projektziele oblag die technische Projektleitung und -konzeptionierung der WIAG. Aufgrund des engen Zeitrahmens und des nicht unerheblichen Erfolgsdrucks waren somit alle Ressourcen des Kunden für die Umsetzung der notwendigen Schritte freigehalten. Gemäß des Anforderungsprofils des Projektes wurden auf der Vertriebsseite die Strukturen derart reorganisiert, dass eine Zuordnung der Stamm- und Bewegungsdaten in Bezug auf den neuen Buchungskreis problemlos möglich war. Die erfolgreiche finanzbuchhalterische Umsetzung der Kundenanforderungen setzte einerseits eine Übernahme der Einzelposten bzw. der Kontensalden voraus, andererseits einen Neuaufbau der Anlagenbuchhaltung. Im Bereich der Produktionsplanung wurde die Programmplanung maschinell stichtagsbezogen übernommen. Seitens der Kostenrechnung galt es die Kostenstellen und die offenen Vorgänge, letztere stichtagsbezogen, zu übernehmen sowie die Planwerte in das Planungsgerüst des neuen Buchungskreises zu übertragen. Mit Beginn des neuen Geschäftsjahres wurden alle Prozesse planmäßig aus dem verschmolzenen Buchungskreis abgewickelt. Das Projekt wurde nach Beurteilung aller Projektbeteiligten, insbesondere auch der Wirtschaftsprüfer, erfolgreich abgeschlossen.


    EC-PCA Profit-Center-Rechnung (Konsumgüter)

    Branche: Chemie, Kosmetik
    Deutscher Sitz: NRW
    Mitarbeiter: Ca. 3.000



    Beispiel

    Der betrachtete Kunde zählt zu den führenden Herstellern hochwertiger Marken und Handelsmarken im Umfeld von Haar- und Körperpflegeprodukten, Wasch- und Geschirrspülmitteln sowie Haushaltsreinigern. Neben den Handelsmarken werden zudem traditionsreiche eigene Markenartikel hergestellt und erfolgreich vertrieben. Organisatorisch handelt es sich um eine internationale Unternehmensgruppe der chemischen Industrie mit Produktionsstandorten in Deutschland, den Niederlanden und Belgien. Darüber hinaus sind Sales-Center in Spanien, Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden für den Vertrieb der Produkte in ganz Europa zuständig.


    Projekt

    Für die Beurteilung der Markterfolge ist im betrachteten Unternehmen seit einigen Jahren die Erfolgs- und Marktsegmentsrechnung CO-PA in einer hoch integrierten SAP-Landschaft im Einsatz. Bedingt durch zunehmenden Wettbewerbsdruck, verstärkte Internationalisierung und den Unternehmensanspruch die Kostenführerschaft in der Produktion zu verteidigen und auszubauen sind neue Anforderung an das interne Rechnungswesen entstanden. Mit der Einführung einer Profit (PC)-Rechnung wird die Ermittlung eines internen Betriebsergebnisses für die Profit Center nach dem Gesamtkostenverfahren unterstützt. Ein Profit-Center wird dabei als eine managementorientierte, d.h. der internen Steuerung dienende Organisationseinheit im Sinne eines "Unternehmens im Unternehmen" verstanden. Aufbauend auf dem bereits über COPA realisierten Umsatzkostenverfahren wird auch der Ausweis des gebundenen Vermögens auf PC-Ebene angestrebt. Zudem sollen sog. statistische Kennzahlen (z.B. Mitarbeiter, qm) auf Profit Centern geführt werden, um üblicherweise verwendete Controlling-Kennzahlen (wie z.B. Return on Investment, Cash flow, Umsatz pro Mitarbeiter usw.) zu ermitteln. Insgesamt werden im Rahmen des Projektes die kompletten internen Lieferungs- und Leistungsflüsse der Unternehmensgruppe als Lieferungs- und Leistungsbeziehungen zwischen Profit Centern abgebildet.


    Ergebnis

    Das interdisziplinäre Projektteam bestand aus zwei Mitarbeitern des Controlling, Mitarbeitern der angrenzenden Logistigmodule und SAP-CO Beratern der WIAG. Die PC-Rechnung wurde pro Kostenrechnungskreis eingestellt, wodurch sich zugleich ein Konzept für ein Roll- Out auf alle Kostenrechnungskreise ergab. Es wurden sowohl die Planals auch die Istdatenversorgung für die PC-Rechnung eingerichtet. Die sachkontenorientierte Ergebnisdarstellung ermöglicht eine kostenartenbezogene Abstimmung mit den Daten des FI´s. Mit den im Standard ausgelieferten Berichten steht zunächst ein einfaches Berichtswesen für die Steuerung und Kontrolle interner Verantwortungsbereiche zur Verfügung, welches sukzessive durch eigene Berichte ergänzt wird. Als Ergebnis des Projektes steht nun ein Informationssystem zur Verfügung, welches flexible Analysemöglichkeiten zur Auswertung der Plan- und Ist-Daten auf Profit-Centern bietet. Zudem werden die Daten der PCrechnung als Grundlage für die Bildung von messbaren Zielvereinbarungen im Rahmen der Balance-Score-Card genutzt.

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    Treasury Funktionen zur Liquiditätsplanung (Automotive)

    Branche: Automotive
    Standort: Weltweit
    Mitarbeiter: Ca. 10.000



    Beispiel

    Das betrachtete Unternehmen beliefert die internationale Automobilindustrie vom einzelnen Modul bis hin zu vollständigen Komponenten mit Ideen, neuen Lösungen, Produkten und Fertigungsanlagen. Das Leistungsspektrum des Unternehmens wird durch eigene Testeinrichtungen und Logistik-Dienstleistungen komplettiert. Neben Standorten in Deutschland verfügt das Unternehmen über weitere Niederlassungen in Europa sowie in Nord- und Südamerika. Weltweit werden ca. 10.000 Mitarbeiter beschäftigt. Zur Anpassung an schwankende Nachfrage- und Auslastungssituationen ist für das Unternehmen eine zeitnahe Betrachtung der Geldflüsse sowie deren Integration in die Liquiditätsplanung und das Finanzreporting von operativer und strategischer Bedeutung.


    Projekt

    Ziel des Projektes war, die bisher außerhalb des SAP-Systems durchgeführte Liquiditätsplanung zu integrieren und durch Nutzung der SAP-Funktionalitäten, Elektronische Kontoauszüge, Liquiditätsrechnung und -planung (unter SAP R/3 und SAP BW) zu optimieren.

    Phase 1: Elektronische Kontoauszüge
    Zunächst wurde die automatisierte Erfassung der täglich per Multicash gelieferten Währungskurse entwickelt. Um die Bankbewegungen schnell und effizient mit der Finanzplanung abgleichen zu können wurde anschließend die elektronische Verarbeitung der im Multi-Cash-Format gelieferten Kontoauszüge realisiert.

    Phase 2: Tagesfinanzstatus, Liquiditätsvorschau, Disposition
    In der 2. Phase wurde die Ist-Liquiditätsrechnung eingerichtet, die über den elektronischen Kontoauszug und anhand von Daten aus der Finanzbuchhaltung die Liquiditätsströme ermittelt.

    Phase 3: Integration verdichteter Plandaten
    Die Liquiditätsplanung erfolgt mit der Planungsfunktionalität des SAP BW. Ein Abgleich/Matchen der realisierten Daten aus dem Kontoauszug mit den geplanten Zahlen wird durch eine Datenübergabe des BW an das Classic-SAP ermöglicht. Die Übergabe der Zahlen für das Classic-SAP erfolgt dabei in einem vordefinierten Verdichtungsgrad.


    Ergebnis

    In einem gemeinsamen Team aus Mitarbeitern des Unternehmens und Beratern der CIC Group wurden zunächst die für die Liquiditätsplanung entscheidenden Eckdaten ermittelt. Über die zeitnahe automatisierte Erfassung der Kontoauszüge und Währungskurse wurde die erste Grundlage für den Tagesfinanzstatus und die Liquiditätsvorschau geschaffen. Durch umfassende Stammdatenversorgung der relevanten Konten (z.B. Banken), Kunden und Lieferanten mit Dispositionsebenen und -gruppen wurde eine bewertungsrelevante Aufteilung der für die Liquiditätsvorschau wichtigen Informationen verwirklicht. Im Zuge der DV-technischen Umsetzung wurden auf der Grundlage der vorhandenen SAP R/3 Installation, Bestandteile der Classic-SAP-Installation sowie das SEM/BPS der SAP AG eingesetzt. Aus dem Umfeld der darin enthaltenen Templates und Tools kamen dabei Werkzeuge zum Einsatz, die helfen, einen klar strukturierten Planungsprozess mit den dazugehörigen Formularen zu hinterlegen. Der wesentliche Nutzen für den Kunden resultiert aus den Integrationseffekten und aus dem Einsatz moderner Werkzeuge in der Liquidtätssteuerung. Somit kann die Liquiditätsplanung schneller und effizienter durchgeführt werden.

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    SAP BI-Consulting    

    Optimierung Berichtswesen (Automotive)

    Branche: Automobilzulieferer
    Standort: Saarland
    Mitarbeiter: Ca. 4.500



    Beispiel

    Der betrachtete Kunde zählt zu den führenden internationalen Automobilzulieferern und hat einen Schwerpunkt bei der Entwicklung und Herstellung qualitativ hochwertige Benzin- und Dieselsysteme, Chassissysteme und Automobilelektronik. Der betrachtete Geschäftsbereich entwickelt, appliziert und fertigt in einem internationalen Verbund Dieselsysteme, die dazu beitragen, Fahrzeuge sauberer und sparsamer zu machen. Der analysierte Standort ist mit seinen 4.500 Mitarbeitern Leitwerk für diverse weitere Werke in 5 Ländern.


    Projekt

    In Hinblick auf eine SAP R/3 und SAP BW Einführung am betrachteten Standort wurde ein Projekt aufgesetzt, das die folgenden Ziele zum Inhalt hatte:

    • Reduzierung des Berichtsvolumens um über 50 %
    • Reduzierung von Bearbeitungs- und Durchlaufzeit bei der Berichtserstellung
    • Erhöhung des Grades der Standardisierung
    Die Projektlaufzeit wurde auf 3 Monate festgelegt. Die erste Projektphase umfasste die Aufnahme, Strukturierung und Dokumentation des bestehenden Berichtswesens. In Phase 2 des Projektes erfolgte die Analyse der Ergebnisse der Ist-Aufnahme hinsichtlich:
    • Informationsbedarf und -angebot
    • Redundanzen
    • Berichtsverknüpfungen
    • Zeittreiber der Berichtserstellung
    In Phase 3 wurde anschließend ein konkreter Maßnahmenkatalog mit Priorisierung und die Begleitung der Umsetzung der verabschiedeten Optimierungsansätze erarbeitet.


    Ergebnis

    Zur Sicherstellung der Projektziele und Einhaltung der zeitlichen Vorgaben wurde ein aus Kunden-Mitarbeitern und WIAG-Beratern bestehendes Projektteam gebildet, das in der 3-monatigen Projektlaufzeit permanent für das Projekt zur Verfügung stand. Um Transparenz hinsichtlich der durch hohe Komplexität und Vielschichtigkeit charakterisierbaren Berichtsersteller- und -empfängerbeziehungen zu schaffen, wurden über 125 Ersteller- und 30 Empfänger-Interviews mit mehr als 250 Mitarbeitern durchgeführt, innerhalb derer die vollständige Erhebung und Dokumentation der Berichte inkl. der Informationsflüsse erfolgte. Insgesamt wurden ca. 3.000 Einzelberichte auf ihr Reduktionspotenzial vor und im Zuge der anstehenden SAP-Einführung untersucht, wobei u.a. in Berichtsfrequenz und Berichtsaufwand nach verschiedenen Bereichen differenziert wurde. Als führendes Instrument wurde hierbei das Toolsets der „quantitativen und qualitativen Berichtsanalyse“ zur Ermittlung der Zeittreiber, Durchlaufzeiten, Datenquellen, Sender-/Empfängerbeziehungen, Kennzahlendefinitionen und Standardisierung eingesetzt. Auf Grundlage einer harmonisierten und aggregierten Berichtsmatrix wurde ein konkreter Maßnahmenkatalog zur Berichts- /Aufwandsreduktion erstellt. Insbesondere wurde hierbei auf die konkrete Maßnahme, das einzusetzende Instrument und das entsprechende Potential p.a./Std. gezielt.

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    Integrierte Planung mit SAP SEM DP (Care Chemicals)

    Branche: Chemie, Kosmetik
    Standort: NRW
    Mitarbeiter: Ca. 3.000



    Beispiel

    Der betrachtete Kunde zählt zu den führenden Herstellern hochwertiger Marken und Handelsmarken im Umfeld von Haar- und Körperpflegeprodukten, Wasch- und Geschirrspülmitteln sowie Haushaltsreinigern. Neben den Handelsmarken werden zudem traditionsreiche eigene Markenartikel hergestellt und erfolgreich vertrieben. Organisatorisch handelt es sich um eine internationale Unternehmensgruppe der chemischen Industrie mit Produktionsstandorten in Deutschland, den Niederlanden und Belgien. Darüber hinaus sind Sales-Center in Spanien, Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden für den Vertrieb der Produkte in ganz Europa zuständig.


    Projekt

    Anfang 2009 startete der Kunde ein Projekt zur Einführung einer integrierten Unternehmensplanung, dessen Basis die Absatzzahlen aus dem SCMDP sein sollten. Nach Freigabe der Absatzplanung folgten die Einkaufs-, die Ressourcen- und die Ergebnisplanung. Die Planung erfolgte zuvor in einer Vielzahl von SOP, COPA und Excelversionen. Die neue Planung sollte sich nur in BP und FC-Versionen und einer Aktionsversion unterscheiden. Für die spätere Ergebnisplanung war es erforderlich die SAP-Preisfindung zu implementieren, um so möglichst realistische Erlöse aus den geplanten Absatzmengen zu erhalten. Durch den branchenbedingten sehr kurzen Lifecycle eines Artikels (mehrere Versionsartikel pro Jahr) war es erforderlich, die Absatzplanung auf einer Planartikelebene aufzubauen. Da außerdem die Bestände für bestimmte Versionsartikel (Auslaufartikel) berücksichtigt werden sollten, musste entsprechendes Beziehungswissen bei der Übergabe der Planwerte ins ERP-System implementiert werden.

    Zur Abstellung der Defizite und zur Erreichung der Ziele wurde in einem gemeinsamen Team ein Projekt mit den folgenden Zielen aufgesetzt:

    • Abschaffung der Vielzahl von SOP- und COPA-Versionen
    • Implementierung der SAP-Preisfindung
    • Versionsartikel unabhängige Planung
    • Berücksichtigung des Bestandes bei Auslaufartikeln


    Ergebnis

    Das Projekt wurde in die folgenden Phasen eingeteilt und durchgeführt:

    Phase 1: Ist-Analyse
    • Analyse Planungsorganisation und Inhalt
    Phase 2: Sollkonzept
    • Erstellung einer Konzeption zur Behebung der Defizite
    • Basis für und Integration in die folgende Unternehmensplanung
    Phase 3: IT-Umsetzung
    • Umsetzung in SAP-SCM DP
    • Begleitung der ersten Planungsrunde
    Die Absatzplanung erfolgt in einer APO-Plantafel mit folgenden Kennzahlen:
    • Historische Menge/Bestand
    • Absatzmenge (Planzahl)
    • Fakturapreis und Planumsatz
    Unterstützung erhalten die Planer durch diverse Makros, z.B.:
    • Eingabesteuerung in Abhängigkeit des Materialstatus
    • Übernahme der historischen Mengen
    Vor der Übergabe der Absatzzahlen an die Produktionsplanung im ERP-System werden die Daten regelbasiert durch Berücksichtigung von bestimmten Bestandszahlen korrigiert.

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    Integrierte Planung mit SAP BW IP (Konsumgüter)

    Branche: Sportartikel
    Einsatzort: München
    Mitarbeiter: Ca. 7.200



    Beispiel

    Der betrachtete Kunde ist ein international tätiger Sportartikelhersteller mit einer großen Zahl weltweit renommierter Marken. Zu den größten Märkten zählen die USA, Deutschland, Frankreich, Japan, Kanada und Österreich. Das Unternehmen vertreibt seine Produkte an Händler und Handelsketten, sowie direkt an Endkunden. Der internationale IT-Support sichert in diesem Umfeld die harmonisierte Informationsversorgung. Zentraler Bestandteil ist dabei der Einsatz von SAP und insbesondere des Business Warehouse zu Reporting- und Planungszwecken.


    Projekt

    Die Umsetzung eines globalen Sales & Operation Planungsprozesses ist eine der wichtigsten Prioritäten für den Kunden, um mehr profitable Umsätze mit niedrigeren Lagerbeständen zu erreichen. Zu diesem Zweck sind IT-Instrumente gefordert, welche eine optimale Unterstützung dieser Herausforderung ermöglichen. Der Sales & Operation Planungsprozess ist ein zentraler Business-Management-Prozess, der als monatlicher Zyklus Aktivitäten umfasst, welche auf die Angleichung von Produktion mit der geplanten Nachfrage, bei gleichzeitiger Erfüllung weiterer Business Ziele, wie etwa Wirtschaftlichkeit, Produktivität, Service-Levels und Working Capital Bedarf, abzielt. Im Zuge der Optimierung des Global Demand Planning, welches technisch in SAP BW IP abgebildet worden ist, wurde im Rahmen des Projektes über den Zeitraum eines Jahres eine Überarbeitung der bestehenden Planungs- und Reportinglösung vorgenommen.

    Ziel war es dabei, spürbare Verbesserungen in den Bereichen:

    • Usability
    • Performance
    • Datenkonsistenz
    • Administrierbarkeit
    zu generieren. Die Bandbreite der im Projekt bearbeiteten BW-Teilbereiche beinhalteten den ETL-Prozess, die integrierte Planung und die BEx Suite.


    Ergebnis

    Aufbauend auf den im Vorfeld identifizierten Verbesserungspotentialen wurden in einer ersten Projektphase die Arbeitspakete identifiziert und bewertet. Im zweiten Step wurden notwendige Umsetzungen vorgenommen und durch den Kunden getestet. In der letzten Projektphase wurde der Kunde bei der Produktivsetzung der Arbeitspakete unterstützt.

    Phase 1: Konzeption
    • Arbeitspakete
    • Daten- und Vorgehensmodelle
    Phase 2: Umsetzung
    • Neugestaltung von Planungsmappen
    • Neugestaltung von Planungsfunktion
    • Überarbeitung von Queries und Variablen
    • Schulung und Tests
    Phase 3: Produktiv-Support
    • Going-Live-Support
    • Dokumentation
    Mit der Bereinigung der bestehenden Lösung wurde ein wesentlicher Beitrag zur Steigerung der Akzeptanz der Planungslösung bei den Usern erreicht. Die mit den Anpassungen einhergehenden Handling- und Performanceoptimierungen sowie insb. die Sicherstellung der Datenkonsistenz gewährleisten eine wesentlich stabilere Anwendung. Durch die Vereinfachung administrativer Arbeitsschritte und die Erhöhung der Transparenz für die IT-Abteilung sinken die Wartungsaufwendungen. Insgesamt bietet die nun stabilere und validere Anwendung insbesondere die Möglichkeit, über eine verbesserte Planung die Früherkennung von Risiken zu beschleunigen.

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    Reporting/Portal (Gesundheitswesen)
    Branche: Gesundheit, Soziales
    Unternehmenssitz: NRW
    Mitarbeiter: Ca. 200



    Beispiel

    Der betrachtete Kunde zählt zu den führenden Dienstleistern in der Informationsverarbeitung für das Gesundheitswesen sowie den öffentlichen und den sozialen Bereichen. Zu den Leistungsfeldern gehören unter anderem betriebswirtschaftliche, organisatorische und technische IT-Beratung, Realisierung von integrierten Gesamtsystemen, Integration von Subsystemen, Outsourcing sowie individuelle Informationsverarbeitung, Schulungen und Seminare.


    Projekt

    Die zunehmende Durchdringung der Informationstechnologie im Gesundheitswesen produziert eine Unmenge an Informationen und Daten. Eine schnelle und präzise Analyse der zumeist heterogenen Daten ist in der Regel nicht möglich, hier stoßen viele Systeme an ihre Grenzen. Oftmals müssen wichtige Steuerungsgrößen über Tabellenkalkulationsprogramme in mühseliger Handarbeit aufbereitet werden. Aus diesem Grund wurde im Jahr 2009 das Projekt zur Abbildung eines klinischen Cockpit auf Basis des SAP NW BW / Portals ins Leben gerufen. Mit dem Führungscockpit sollte die Integration der Daten aus dem SAP-Finanzmanagement, dem SAP-Patientenmanagement und dem medizinischen System MCC zentral dargestellt werden. Das Cockpit sollte eine schnelle Übersicht über die Gesamtsituation der Einrichtung liefern, ferner sollten Spitzenkennzahlen wie beispielsweise der Return on Investment, der Cash-Flow, der Case-Mix-Index und die Belegungsquote zeigen wo kritische und positive Analysefelder liegen. Über diese zentralen Anforderungen hinaus sollten zusätzliche Module wie ein Kosten- und Leistungscockpit, Belegsituation, Verweildauerstatistiken sowie Trends bei entscheidenden Veränderungen in der Leistungsstruktur bereitgestellt werden. Weitere Zielvorgabe war es, die Bewertung von Trends und Entwicklungen nicht nur durch Berichte sondern vielmehr über ausdruckstarke Visualisierungen der Daten zu unterstützen.


    Ergebnis

    Aufbauend auf einem inhaltlichen Konzept wurden folgende zentrale Projektphasen durchgeführt:

    Phase 1: Datenmodell SAP BW 7.0
    • Extraktion der Daten aus dem SAP ERP System und MCC
    • Aufbau performance- und reportingoptimierter InfoProvider
    Phase 2: Web-Reporting
    • Erstellung von BW Queries
    • Optimierung der Daten über den Analyse Prozess Designer (APD)
    • Aufbau von WebTemplates mit dem Web Application Designer (WAD)
    Phase 3: Portal-Design
    • Umsetzung des Führungscockpits in das SAP NW Portal mit Spitzenkennzahlen und Detailanalysen
    Die Struktur des Informationssystems gliedert sich in die „Cockpits“ für Management, kaufm. Controlling, Medizincontrolling, Finanzen, Patientenverwaltung und Personalmanagement. Mit dem Toolset des SAP NetWeaver BW wurde ein benutzerfreundliches Portal generiert, das unterschiedlichen Adressaten den schnellen und komfortablen Zugriff auf Daten heterogener Quellen ermöglicht.

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    Reporting (Energie)

    Branche: Energiedienstleister
    Unternehmenssitz: NRW
    Mitarbeiter: Ca. 2.300



    Beispiel

    Der betrachtete Konzern bietet seinen über 4 Millionen Endkunden Strom und Erdgas sowie damit verbundene Dienstleistungen aus einer Hand. Der Kunde übernimmt innerhalb eines Konzerns den Vertrieb von Strom und Erdgas in Deutschland und bietet darüber hinaus energienahe Dienstleistungen und Services an. Mit bundesweit rund 2.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern agiert der Kunde marktnah und flexibel und zählt mit einem Umsatz von rund 13,3 Mrd. € zu den größten Unternehmen für Energielieferungen und Energiedienstleistungen in Deutschland.


    Projekt

    Im konkreten Projekt ging es um den Neuaufbau und die Erweiterung einer existierenden BI-Applikation für ein Energie-Managementinformationssystem auf einer SAP BW-Landschaft gemäß des EDW-Layer-Ansatzes. Schwerpunkt der Applikation ist die Zusammenführung energiewirtschaftlicher Informationen aus folgenden Vorsystemen:

    • FI-GL Daten aus SAP FI
    • PCA-Plan/Ist-Daten aus SAP FI
    • Ertragsstatistik/Nutzungsaufwände aus SAP IS-U
    • FI-CA Daten aus SAP IS-U
    Zudem wurde das Energie-Managementinformationssystem um Funktionalitäten aus der integrierten Planung (BI IP) erweitert. In der Rolle des BI-Designers/Entwicklers für die Bereiche Frontend, Applikationsschicht und BI-Planung wurden:
    • der fachliche und technische Blueprint für die Applikation erstellt
    • Modellierung eines programmweiten EDW-Konzeptes vorgenommen,
    • Datenbeschaffung und Reporting umgesetzt,
    • die Anforderungen an eine kontinuierliche Datenvalidierung und Datenqualifizierung verifiziert,
    • das Berechtigungskonzept konzipiert und umgesetzt.



    Ergebnis

    Die Extraktions-, Transformations- und Ladeprozesse (ETL) im Applikationslayer wurden durch den Einsatz von semantisch partionierten InfoProvider (SPO) und einer Optimierung der Routinen innerhalb der Transformationen in Hinsicht der Ladeperformance erheblich gesteigert. Wichtiger Bestandteil des Datenmodells war die Harmonisierung der Merkmale und Kennzahlen über die verschiedenen Quellsysteme und unterschiedlichen Ausprägungen der relevanten Module. Bei der Umsetzung des technischen Konzeptes auf Seite des Frontends wurde der Web Application Designer (WAD) eingesetzt. Dabei wurden sämtliche WAD-Anwendungen in das Konzernportal eingebunden. Erweiterungen innerhalb des Frontends wurden insbesondere in den Bereichen „Copy&Paste“, „File-Upload“, „Berichts-Berichts-Schnittstelle“ und „Planung“ realisiert. Im Verlauf des Projektes wurde strikt auf das Erreichen von sogenannten „Quality-Gates“ geachtet, wodurch nicht zuletzt eine reibungslose Test- und GoLive-Phase, mit anschließender Übergabe an den Support des Kunden „in time“ und „in budget“ erreicht werden konnte.

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